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Am 300. Geburtstag des berühmtesten preußischen Königs Friedrich II. – des Großen! – kommt in diesem Jahr in Berlin und Brandenburg keiner vorbei. Während jedoch in 99,9% der Veranstaltungen sein Leben düstere Deutung erfährt, inszeniert das „Stadttheater Cöpenick“ auf heiterstmögliche Weise Friedrichs „Leben“ nach dem Tod.
Kaum dass sich der Vorhang gehoben hat, tritt der Tod auch schon auf den Plan: Seit über 200 Jahren versucht er, den Alten Fritz nach dessen irdischem Ableben entweder dem Himmel oder der Hölle zuzustellen – vergeblich! Denn Friedrich gehört zu den sogenannten Unsterblichen und ist dazu verdammt, auf ewig in einer Zwischenwelt zu hausen – sofern es dem Tod nicht gelingt, das Jüngste Gericht von einer Revision zu überzeugen. Im 300. Jahr will der Tod den Vorgang „F2“ endlich vom Tisch haben und sinnt auf eine List: Er beordert Friedrichs Schwester Wilhelmine aus dem Himmel, um gemeinsam mit ihr den Alten Fritz auf gut oder böse festzulegen – ein Urteil, das weder die irdische Nachwelt noch das jüngste Gericht bislang eindeutig gefällt haben. Allerdings erweist sich seine Majestät als harter Brocken und Meister der Verstellungskunst, und es bedarf des Einsatzes ungewöhnlicher Methoden, bis der Alte Fritz die letzte Maske fallen lässt. Zum Schluss entscheidet das Publikum als Jury des Jüngsten Gerichts, ob Friedrich zur Himmel- oder Höllenfahrt aufbrechen darf.
Mit spielerischem Witz, philosophischen Pointen, flotten Sprüchen und nicht immer hoffähigem Benehmen buhlen die drei Akteure um die Gunst des Publikums. Und was bis eben noch angestaubte und sattsam bekannte preußische Geschichte war, kommt plötzlich sehr gegenwärtig und amüsant daher. |
Es spielen:
Friedrich der Zweite, der Große! – Andreas Kruse; Wilhelmine, seine Schwester – Sabine Matthes;
Gevatter Tod – Kiesel Köhler
Buch: Andreas Flügge und André Nicke
Regie: André Nicke
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Karten direkt im „Stadttheater Cöpenick“ unter 030 65016234 oder an allen Theaterkassen
Tickets hier: |