Gastspiel |
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Friedrich II. – der Große – und der Müller von Sanssouci„Friedrich der II. - der Große! - und der Müller von Sanssouci" sind eigentlich 1995 fürs Radio erfunden worden, haben aber schnell ein Eigenleben auch auf der Bühne entwickelt. Ein anachronistischer Widerstreit mit historischen Figuren und heutigen Themen. Soviel Spaß hat Preußen noch nie gemacht! Die Karikatur einer Symbiose, die es natürlich so nicht geben konnte. Einer ist des anderen bester Feind; da logiert die Schadenfreude, Mutterwitz paart sich mit Weisheit, und die beiden Nachbarn sind übern Gartenzaun hinweg nicht eben zimperlich - aber sie brauchen einander. Wer Preußentümelei erwartet, ist hier falsch. Obwohl wir uns natürlich gängiger Klischees bedienen.Der Alte Fritz... Nun ja. König, Feldherr, Philosoph soll der Mann ja gewesen sein, und obendrein alles gleichzeitig. Siebenjähriger Krieg, Sanssouci - und war da nicht noch was mit dem Müller, dem er die Mühle wegnehmen wollte...? Eine Legende... Klar. Der Stein des Anstoßes ist die berühmte Mühle im Potsdamer Park Sanssouci: Friedrich will sie abreißen, der Müller Grävenitz droht mit dem Gericht, der König kuscht - alles von Historienschreibern ausgedacht, kein Wort wahr, aber fortan in jedem preußischen Schulbuch Beweis dafür, daß auch der König nicht immer kann, wie er will.
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Karten direkt im „Stadttheater Cöpenick“ unter 030 65016234 oder an allen Theaterkassen |
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| Es spielen: Friedrich der Große – André Nicke, Müller Grävenitz – Andreas Flügge, Texte: Andreas Flügge, Regie: André Nicke |
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