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17. Theaterfestspiele 2012
 

Die Theaterfestspiele haben an der Kunstfabrik Köpenick eine lange Tradition. Im Jahr 2011 fanden bereits die 16. Theaterfestspiele statt, die wie immer unter der Schirmherrschaft der Bürgermeistervon Treptow-Köpenick standen.

Fast drei Wochen lang spielen Schüler mit ihren Lehrern Theater, stellen selbst erarbeitetes theatralisches Material auf der Bühne vor. Dazu gehört in diesem Jahr auch die Ansage und Präsentation der Gruppe.

Im Vorfeld der Schülerpräsentationen, aber schon eingebunden in die Theaterfestspiele, finden workshops statt. Die Gruppen stellen sich einem Urteil einer Fachjury und einer Preisverleihung.
Die Jurymitglieder bieten die Möglichkeit an, zu vorherigen Proben zu kommen und beratend einzugreifen.
Um Schüler und Lehrer zu animieren, konkrete Problemfelder theatralisch zu „beackern“, geben wir den Theaterfestspielen ein übergeordnetes Thema, einen Slogan:

Theater macht Schule - Macht Theater Schule?!

Die einzelnen Worte sollen als thematische Schwerpunkte gelten, deren zentraler Mittelpunkt der Spaß am theatralischen Spiel und die Reflexion der Wirklichkeit ist:
THEATER spielen, Rollen, schminken, Kostüm, Proben, Ausprobieren von Komik und Tragik
MACHT die Macht, die Ohnmacht, Machtspiele, Machtmissbrauch, unterordnen, zuordnen,
Machtgefüge, Diktatur, machen - etwas bewirken, Lust machen, Mut machen
SCHULE Schüler, Lehrer, Sinn, Unsinn, Unterricht, Druck, Leid, Lust, Witz

An den Theaterfestspielen können Schulen und Kindereinrichtungen aus Berlin, Brandenburg und anderen Regionen teilnehmen.

Die Theaterfestspiele im Bezirk Treptow-Köpenick sollen Ansporn sein in allen Altersklassen Theater zu spielen.

Dabei können wir uns auf eine jahrelange erfolgreiche Tradition berufen sowohl an unserem Haus als auch in der Zusammenarbeit mit den Lehrern und Schulen.

Theater spielen bedeutet spielerisches Ausprobieren möglicher Realitäten, Rollenspiel im geschützten Raum, Konflikt- und Kommunikationstraining.

Ein besonderer Effekt besteht im spielpsychologischen Hintergrund: beim Spielen werden Glückshormone ausgeschüttet.

Deshalb ist Theaterspiel sowohl im körperlich – psychologischen als auch sprechtechnischen und kreativen Bereich eine pädagogische Notwendigkeit.

Indem wir als „Stadttheater Cöpenick“ den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, auf einer Bühne in einem Theater aufzutreten, schaffen wir eine Faszination und hoffentlich auch Inspiration, Theater zu spielen und damit die lustvollen Mühen „der Ebene“ auf sich zu nehmen: die Probenarbeit.

 

Zeitraum: Mai bis Juni 2012
Ort: Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9,
12555 Berlin

Anmeldeschluß: 31.03.2012

Teilnahmebedingungen:

• in der Freizeit-und / oder im Schulzeitraum
erarbeitetes theatralisches Material aus
dem laufenden Schuljahr, bei Bands
natürlich musikalisches Material
• dieses sollte sich dem Thema:
Theater macht Schule –
Macht Theater Schule?! zufügen,
• die Gruppe muss sich über einen Schüler
selber vorstellen

Die Inszenierung wird einem Genre zugeordnet:
• Comedy
• Schauspiel
• Musical
• Tanz und einer Altersgruppe.


Bewertungskriterien:

• Ensembleleistung
• Spaß
• Spielfreude
• Einzelleistung
• Sonderpunkte für Ausstattung,
• Kostüm
• Maske